SCHNELLE PFLEGE 55mlfür feines und normales Haar

23.00

Inhalt 55ml
incl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Grundpreis 42 € / 100ml


gegen trockene Haarenden

→  im Haar verbleibende Pflege
→  beschwert das Haar nicht
→  schnell samtig weiches Haar
→  sehr gute Kämmbarkeit
→  auch mal zwischendurch ins trockene Haar
→  bindet extrem gut Feuchtigkeit im Haar
→  auch bei täglicher Haarwäsche
→  problemlose Dosierung nach Bedarf
→  super Schutz + Kur in der Sauna

 


 

 

 

Beschreibung

Die  SCHNELLE PFLEGE  (in der Flasche) ist für feines und normal dickes, nicht extrem trockenes Haar geeignet. Sie kann problemlos auch nach einer täglichen Haarwäsche angewendet werden.
Obwohl sie nicht ausgespült wird, beschwert sie das Haar nicht unnötig, macht es sofort spürbar geschmeidig und hilft beim Kämmen. Nach Bedarf 1-4 Hübe im gewaschenen, frottierten Haar an den trockenen Haarenden gleichmässig einarbeiten, und an den Spitzen beginnend, vorsichtig durchkämmen. Danach wie gewohnt Föhnen oder Lufttrocknen.

ANWENDUNG

Welcher Haartyp bist Du?
Sieh bitte genau hin und fühle, ob und wo Dein Haar wirklich trocken ist.
Sind es nur die Haarenden bzw.Spitzen oder fühlt sich das Haar insgesamt trocken an?
> hier eine kleine Hilfe um Deinen Haartyp herauszufinden.

TYP 3
feines Haar + evtl. trockene Spitzen

Du möchtest Dein Haar nach dem Shampoonieren  problemlos kämmen können und Deine trockenen Spitzen mit Pflege versorgen, ohne das Haar unnötig zu beschweren
Anwendung/Dosierung
Nach der Haarwäsche überschüssiges Wasser aus dem Haar drücken und anschließend vorsichtig frottieren. Bitte nicht zu wild dabei um das Haar nicht unnötig zu verknoten.
Im leicht frottierten Haar je nach Haarlänge 1-3 Hübe SCHNELLE PFLEGE in den Handflächen verreiben und zügig in die trockenen Haarspitzen gleichmässig einarbeiten. Den Haaransatz natürlich aussparen. Anschließend vorsichtig von den Spitzen her kämmen und wie gewohnt föhnen oder lufttrocknen.

TYP 1
normales Haar + trockene Spitzen
das trifft auf die meisten Kunden zu!
Du möchtest das Haar nach dem Shampoonieren nachhaltig pflegen und anschliessend problemlos kämmen?
Anwendung/Dosierung
Nach der Haarwäsche überschüssiges Wasser aus dem Haar drücken und anschließend vorsichtig frottieren. Bitte nicht zu wild dabei um das Haar nicht unnötig zu verknoten. 
Je nach Haarlänge und -stärke 4-6 Hübe SCHNELLE PFLEGE in den Handflächen verreiben und zügig und  gleichmässig in die trockenen Haarenden einarbeiten.
Den Haaransatz natürlich aussparen. Anschließend vorsichtig von den Spitzen her kämmen und wie gewohnt föhnen oder lufttrocknen.

Wenn Dein normal-kräftiges Haar doch sehr trocken ist, würde ich die SCHNELLE PFLEGE ‚fest‘ empfehlen.
Das ist ein Konzentrat und somit noch ergiebiger und pflegeintensiver.

TYP 3 – k
räftiges, widerspenstiges, insgesamt recht trockenes Haar 
Du möchtest das Haar nach dem Shampoonieren nachhaltig pflegen, eine geschmeidige Textur erhalten um es besser in Form zu bringen?
Anwendung/Dosierung
Nach der Haarwäsche  überschüssiges Wasser aus dem Haar drücken und anschließend vorsichtig frottieren. Je nach Haarlänge und -stärke 4-8 Hübe SCHNELLE PFLEGE  in den Handflächen verreiben und zügig und gleichmässig an den Haarenden beginnend ins  gesamte Haar einarbeiten.
Gerne auch das Haar vorher leicht an-föhnen. Das erhöht die Konzentration und so den Pflegeeffekt.
Je weniger Wasser im Haar, umso besser (aber natürlich nicht ganz trocken!) Einfach experimentieren.
Durchkämmen, wie gewohnt föhnen oder lufttrocknen, fertig.

Tip vom Friseur – Glanz & Geschmeidigkeit ON TOP
Die Kombination mit der INTENSIVEN PFLEGE  ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss für diesen Haartyp!
Das Haar wird noch geschmeidiger, da sich die Öle schützend um das Haar legen, glättend auf die Haarstruktur einwirken und so ein geschmeidiges Haargefühl geben. Ausserdem bringt der Glanz jede müde Haarfarbe wieder in Schwung, das Haar sieht einfach super gesund aus und die kräftige Haarstruktur kommt so richtig zur Geltung!
Falls das Haar eher gebändigt werden soll, könnte man mit EXTREME CREME oder WAXIGE CREME ergänzen. Das allerdings nur, wenn Sie nicht wahnsinnig viel Haar haben, sonst wird das zu viel. Alle mit sehr viel und kräftigem Haar sind mit der INTENSIVEN PFLEGE bestens bedient.

AN ALLE
Zwischendurch einfach mal pflegen, ohne gleich zu Waschen…
Nach einer Weile sind Feuchtigkeit und Nährstoffe im Haar verstoffwechselt und besonders trockene Haarenden können sich nach 2 Tagen wieder etwas trocken anfühlen. Du hast aber noch keine Lust, Deine Haare zu waschen…
Die SCHNELLE PFLEGE (ob fest oder flüssig) kann auch ganz ohne das Haar zu waschen verwendet werden. Hände anfeuchten, SCHNELLE PFLEGE -fest- in die Handflächen einreiben und wie gewohnt von den trockenen Spitzen beginnend, die Pflege ins Haar gleichmässig einarbeiten, den Haaransatz dabei aussparen, durchkämmen, fertig. Die Haarenden fühlen sich wieder toll an, sehen super aus und sind gut versorgt.
Mit der Dosierung bitte experimentieren und besser mit wenig anfangen.

Super Schutz+Kur in der der Sauna
Die SCHNELLE PFLEGE (ob fest oder flüssig) kommt auch mit in die Sauna oder an den Strand.
Das hat 2 Vorteile: Das Haar trocknet von der Hitze nicht unnötig aus, und gleichzeitig erhöht die Wärme die Pflegeintensität.


 

Inhaltsstoffe in diesem Produkt

  • Wasser
  • Panthenol  Provitamin B5  –  wird aus dem Vitamin B5 isoliert und bindet sehr gut Feuchtigkeit im Haar und fördert die Zellneubildung
  • Glycerin* aus palmölfreien Bio-Ölen  –  in der richtigen Dosis bindet es sehr gut Feuchtigkeit im Haar und schützt so vor Trockenheit
  • Stearamidopropyl Dimethylamine aus pflanzlichen Ölen  –  füllt geschädigte Haarstrukturen auf, macht geschmeidig und gut kämmbar
  • Cetearyl Alkohol aus Kokosöl und Maniok – pflegt und ist hervorragender Emulgator für leichte und dennoch reichhaltige Pflegeprodukte
  • Cocos Nucifera Oil* Kokosöl* – wirkt intensiv haarglättend und konditionierend, gibt Glanz und Geschmeidikeit
  • Butyrospermum Parkii Butter* Sheabutter – reich an ungesättigten Fettsäuren, pflegt, wirkt glättend und macht das Haar schön geschmeidig
  • Beta-Glucan/ Pectin pflanzl. Emulgator aus Getreide und Fruchtfasern –  macht die Emulsion leicht, wenig fettig und zieht gut ein
  • Lysolecithin modifiziertes Sojalecithin aus pfl. Material – ist intensiv feuchtigkeitsspendend, dabei leicht und zieht gut ein
  • Sodium Levulinate und Sodium Anisate antibakterieller Wirkkomplex aus Anis-und Levulinssäure – passt auf, dass im Produkt keine Keime entstehen
  • Lactic Acid Milchsäure – reguliert den ph-Wert, spendet Feuchtigkeit, ist leicht konditionierend und selbst für sensible Kopfhaut gut geeignet
  • Cetearyl Glycoside aus Kokosöl und Maniok – regeneriert die Haarstruktur, macht schön weich und die Emulsion stabil
  • Glyceryl Caprylate wird aus Pflanzenölen hergestellt – konserviert die Emulsion und wirkt feuchtigkeitsregulierend, rückfettend und benetzend
  • Cymbopogon Flexousus Oil* Lemongrasöl – riecht lecker, gibt Glanz , belebt und vertreibt den Alltagsstress
  • Citral, Geraniol, Limonene aus den verwendeten etherischen Ölen –  riecht lecker

*aus kontrolliert-biologischem Anbau

Warum YLN - Haarpflege ?


Sie…

  • ..wird nicht mit Alkohol konserviert. Dieser trocknet das Haar aus und greift die natürliche Hautschutz-Barriere an. Darum müssen alle Produkte frisch und in kleinen Mengen hergestellt werden.
  • …ist sind völlig frei von Zusätzen aus der Erdölindustrie
  • …ist reich an hochwirksamen Inhaltsstoffen, wie Feuchtigkeitsbinder, Fette und Öle
  • …enthält native Bio-Pflanzenöle aus Kaltpressung
  • …enthält  BDHI-zertifizierte Rohstoffe zur Herstellung von Naturkosmetik
  • …ist ganz besonders für trockenes Haar konzipiert.
  • …wird regional entwickelt, produziert, abgefüllt und verpackt, was den Handelsweg kurz und den ökologischen Fussabdruck so klein wie möglich hält. Das ist gut für die Umwelt und schafft regionale Arbeitsplätze
  • …schont Umwelt, Gesundheit und Natur
  • …hinterlässt kaum Müll. NO WASTE! Durch die Refill’s fällt gar keine Verpackung an

die handelsübliche Realität sieht meistens leider so aus:
Die meisten Haarpflege Produkte enthalten Inhaltsstoffe die aus Erdöl-Derivaten gezaubert werden, sozusagen hergestellt aus billigen Abfällen aus der Petroindustrie, das währen z.B: Weichmacher wie verschiedenste Silikone, Phthalate, und div.Polyquaternien, Parabene, PEGs, Formaldehydabspalter, aggressive Waschtenside wie Sodium Lauryl Sulfate,  synthetische Konservierungsmittel, künstliche Duft- und Farbstoffe, ect. …(siehe: IHR NICHT!)
Am ehesten bemerken wir die synthetischen Weichmacher. Sie gaukeln uns seidenweiches, vermeintlich gesundes Haar vor, indem sie die poröse Haaroberfläche mit Kunststoff auffüllen und dadurch eine künstlich glatte Haaroberfläche schaffen. Leider machen diese Kunststoffe das Haar dadurch  auch unzugänglich für Nährstoffe die es vielleicht dringend bräuchte. Das Haar trocknet aus obwohl es sich geschmeidig anfühlt. Schicht um Schicht legen sich diese künstlichen Weichmacher ums Haar und überstehen sogar oft einige Haarwäschen. Es kommt zum build up-Effect. Die Haare fühlen sich nach einiger Zeit seltsam flatschig, weich und wenig voluminös an. Sie helfen dem Haar leider nicht bei dem Heilverprechen, das die Verpackung prophezeit.
Ausserdem sind diese Stoffe nicht biologisch abbaubar, kleinste Kunststoffpartikel können unsere Kläranlagen schlecht herausfiltern und landen so im Grundwasser. Ausserdem sind Inhaltsstoffe aus der Petrochemie schon bei der Herstellung eine Belastung für unsere Umwelt.
Mir kommt so etwas nicht mehr ins Bad!

So kam' zu YLN

kleine Geschichte von einer Erkenntnis und ihrer Umsetzung

Erst ich, dann die Kunden…
Ich muss gestehen, das erste Test-Stück musste einige Tage auf seinen großen Auftritt warten, zu groß waren meine Vorbehalte und zu jung meine letzte traumatische Erfahrung mit einer grauenhaften Haarwaschseife.
Doch nun sollte es wohl soweit sein, das gelbe, runde Ding durfte mich in die Dusche begleiten.
Meine Haare mit einem seifenähnlichen Stück zu waschen kannte ich zwar schon, doch danach die altbewährte Spülung auch noch wegzulassen, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Dann habe ich es einfach gemacht…und….?
Oh Wunder, es hat nicht nur funktioniert, es hat sogar geschäumt und kämmen konnte ich auch! WUNDERBAR.
Nach der zweiten Anwendung habe ich umgehend alle Plastikflaschen meiner bisher verwendeten, teuren, friseurexklusiven Haarpflege-Marke in die gelbe Tonne versenkt.
Dies sollte meine letzte Verpackungssünde gewesen sein.
Ich war restlos begeistert von meiner Neuentdeckung!
Voluminös, fluffig-leicht und trotzdem griffig, WIE ES SEIN SOLL!
Das Haar hing nicht traurig klebrig herunter, wie ich es bei meinen bisherigen bio-Shampoo-Tests und anderen festen Shampoos erfahren musste, deren Schaum obendrein auch noch total enttäuschend war.
Das alles ist nun schon 3 1/2Jahre her und ich bin ganz froh, dass sich dann doch noch eine andere Manufaktur für Naturkosmetik gefunden hat, die mein Shampoo-Duo um wunderbare Pflege-Produkte ergänzen konnte. Denn nicht nur ich bin jemand der auf jeden Fall noch was für die Spitzen braucht…
und zum Thema Nachhaltigkeit: Meine allererste Dose sieht nach 3 Jahren noch fast aus wie neu!
Übrigens riecht es in meinem Bad seither ausgesprochen gut, mal nach Minze, mal süsslich betörend. Ich bin restlos begeistert und meine Haargummis fristen mittlerweile ein klägliches Dasein. Haare offen tragen ist eine echte Option geworden.

Als Friseurin und Verbraucherin fing es natürlich an, in meinem Kopf zu arbeiten:
„Was verwende ich da eigentlich seit 13 Jahren für meine Kunden und mich? Worin besteht der Unterschied zwischen diversen Naturkosmetik-Definitionen und ‚gewöhnlichen‘ Haarpflege-Produkten? Ist der Medienwirbel um Inhaltsstoffe etwa doch berechtigt“?
Mir dämmerte ein Umdenken und ich fing an zu recherchieren…
Mein Bedürfnis, genauer Bescheid zu wissen wurde täglich grösser. Mir wurde immer mehr klar, dass nicht nur ich keine Ahnung über unser täglich Beauty-Brot hatte, sonder alle anderen auch! Zum Glück fand ich in meinen beiden Naturkosmetik-Laborantinnen extrem geduldige und hervorragende Lehrer. Ein großer Aufklärungsprozess begann, und für mich gab es bald kein Zurück mehr. Das Interesse für Naturstoffe, und die Frage:
WAS FÜR EIN VERBRAUCHER WILL ICH EIGENTLICH SEIN?
war geweckt.

und jetzt in den Salon damit..

Ich muss schon sagen, aufregend war es schon, diese festen Shampoo-Stücke meinen Kunden nahezubringen.. die Skepsis war von allen Seiten nicht zu übersehen. Vor allem die Pflege-Produkte bedurften in erster Linie für mich selbst eine noch viel längere Annäherungs-Phase. Ist ja in so einem Kundenkreis alles Mögliche an unterschiedlichen Haarstrukturen vertreten…  kräftig, kraus, trockenen, dick, dünn, extrem lang, extrem fein, schnell fettend, langsam fettend, verknotungsfreudig und und und. Nicht zu vergessen, dass jeder auch noch ein anderes Haargefühl bevorzugt. Irgendwie ist man als Friseur ja auch noch Haarpsychologe, Haarhomeopath und so einiges mehr. Lange schon geht es in unserer Gesellschaft nicht mehr nur um ’sauberes‘ Haar. Jeder hat so seine Vorlieben, Gewohnheiten, die man von aussen gesehen wirklich nicht immer nachvollziehen kann. Das Thema Haare ist eben ein zartes Mimosen-Pflänzchen.

Dank meiner extrem aufgeschlossenen, experimentierfreudigen und großartigen Kunden konnte ich mir glücklicherweise innerhalb kurzer Zeit einen sehr hohen Erfahrungsschatz aneignen. Dieser praxisnahe Lernprozess scheint mir tatsächlich auch der Eintscheidende zu sein, um ordentlich beraten zu können und mit meiner Minimalisten-Range tatsächlich jeden zufrieden zustellen, der seinem Haar Inhaltsstoffe aus der Petro-Industrie ersparen möchte.
Nach kürzester Zeit hagelte es regelrecht Begeisterung, Verwunderung und Wau-Effekte. Plötzlich musste ich für regelmässigen Nachschub sorgen und um diesen Online-Shop kam ich schließlich auch nicht herum.
Nach einigen Wochen hatten die Shampoos meiner bisher verwendeten ‚friseurexklusiven‘ Marke ausgedient. Die festen Shampoos ohne Chemie hatten ihren Siegeszug hinter sich gebracht und beherrschen nun meinen Salon. Seither sind sie aus meinen persönlichen Leben und meiner Arbeit als Naturfriseur nicht mehr wegzudenken.
Ob GRÜNES SHAMPOO, GELBES SHAMPOO oder WEISSES SHAMPOO wir können und wollen nicht mehr ohne !!
Während dessen mutierte ich, ohne es zu merken immer mehr zum ‚Naturfriseur‘.
Schon lange stellte ich mir die Frage, was sich hinter dieser schön klingenden Tätigkeit eigentlich verbirgt. Dabei habe ich wohl nicht bemerk, dass ich gerade auf dem besten Wege war, dieser neumodischen Berufsbezeichnung ihre wohl übersichtlichste Definition zu verleihen.
Von nun an heißt es nur noch: „Willst Du GELB,  GRÜN oder WEISS“?

Naturshampoo

Für mich hatte sich herausgestellt, dass marktführende Konzerne den Verbraucher in bis zu 8 verschiedene ‚Haar- und Shampoo-Typen‘ einteilen. Das ist meiner Meinung nach völlig übertrieben ist und riecht schwer nach Marketing- und Verkaufsstrategie.
Ich komme lediglich auf zwei Kategorien:

normales & eher schnell fettendes Haar
→ GRÜNES SHAMPOO 

normales & eher trockenes Haar
→ GELBES SHAMPOO 

Ehrlicher Weise muss ich zugeben, dass mir vor meiner ‚Methamorphose‘ dieses moralisch weltverbessernde Silikon- und Erdöl-Gequatsche in Kosmetikas doch ziemlich hysterisch und übertrieben vorkam.
Nun weiß ich, dass Inhaltsstoffe aus der Erdölindustrie (wie z.B. Silikone, PEGs, PPG, Phtalate, Sodium Lauryl Sulfate SLS, Parabene, Paraffine, Formaldehydabspalter, Petrolatum, Vaseline, Ceresin, Propylene Glycol, zu aggressive Tenside, synthetische Weichmacher, Polyquaternium-10…3… und und und…) in konventionell hergestellter Haar- und Hautkosmetik in rauen Mengen eingesetzt werden und weder auf unserer Haut noch in unseren Haaren noch in unserer Umwelt was zu suchen haben. Sie können Allergien auslösen, Giftstoffen helfen in den Körper zu dringen und hormonell wirksam zu werden. Sie greifen teilweise sehr aggressiv  unseren natürlichen Säureschutzmantel an und vieles mehr.
Das hat mich alles doch ziemlich schockiert.

Mir ist klargeworden, dass die Pflegeversprechen bei ca. 98% der handelsüblichen Haarpflege-Produkte jeder Preisklasse mittels synthetischer Weichmacher (Silikone, Polyquaternium-…, oder Phthalaten, ect.) eingelöst werden. Aus dem Blickwinkel von Rentabilität und Wertsteigerung betrachtet, ist dieses Prinzip zwar verständlich aber mir höchst unsympathisch!

Mit der Friseur-Exclusiven Marke, XY die ich 11 Jahre sowohl privat als auch im Salon verwendet habe, ließen sich in der Anwendung bei meinen Kundinnen zwar kurzfristig hervorragende Effekte erzielen, die dauerhafte Wirkung der Inhaltsstoffe in Bezug auf die Haarpflege und die Bedenklichkeit für Gesundheit und Umwelt habe ich aus nicht-Wissenheit und wahrscheinlich auch aus Desinteresse jedoch nie hinterfragt.
Mir war aber schon lange aufgefallen, dass viele Kunden – und ich selbst ebenso – trotz viel versprechender Produkte jeder Preisklasse mit schlaffem, müdem, meist trockenem Haar zu kämpfen hatten. Außerdem waren meine Hände ebenso wie die meiner Kolleginnen immer viel zu trocken.
Heute ist mir klar, dass dieses Problem zu aggressiven Tensiden, Silikonen, Alkohol und synthetischen Weichmachern geschuldet ist.

Auf die verzichten wir gerne

Inhaltsstoffe auf die wir gerne verzichten.

Wer Wert auf erdölfreie Kosmetik legt, muss genau hinsehen,
um zum Beispiel Folgendes auszuschließen…


aggressive Tenside/Emulgatoren
z.B. Sodium-Lauryl-Sulfat, Natrium-Lauryl-Sulfat und PEG- Derivate (zu erkennen an PEG oder -eth ), Disodium Laureth Sulfosuccinate.. :
Sie zerstören den natürlichen Fetthaushalt auf aggressive Weise, machen die Haut durchlässig für Schadstoffe und können Allergien auslösen. Werden häufig aus krebserregenden Erdöl-Derivaten hergestellt.

Silikone
Sind an den Endungen  -cone, -xane, -glycol, -conol zu erkennen:
Das sind Kunststoffe, die aus Erdöl hergestellt. Sie füllen schadhafte und brüchige Stellen auf der Haaroberfläche mit Kunstoff auf. Dadurch fühlt sich das Haar glatt und geschmeidig an. Leider  versiegeln es Haar und Kopfhaut und verhindern, dass Feuchtigkeitsbinder und wertvolle Nährstoffe vom Haar aufgenommen werden können. Auf Dauer erschlafft das Haar und trocknet aus. Da es meist bei der Haarwäsche nicht vollständig vom Haar entfernt werden kann entsteht der sog.Build-up-Effekt. Schichten um Schichten kommen bei jeder Haarwäsche aber viel schlimmer bei jeder Haarspülung- und Kur noch obendrauf. Diese Produkte sind die viel grösseren Übeltäter! Bis zu 25 Haarwäschen können  nötig um die hartnäckigsten unter den Silikonen von Haar und Kopfhaut zu lösen.

Polyquaternium- Zahl (z.B. Polyquaternium- 7, -10,-11, -28…)
Wird gerne als alternativer Weichmacher und Filmbildner zu Silikonen eingesetzt.
Er legt sich perfekt über Haut, Haar und Nägel, gleicht Unregelmässigkeiten an der Oberfläche (Schadstellen und Risse) aus, sorgt so für ein angenehm glattes Haar- und Hautgefühl und bessere Kämmbarkeit. Für konventionelle Kosmetikhersteller ist die Substanz daher ein Geschenk des Himmels, denn seitdem immer mehr Menschen Wert auf Silikon-freie Produkte legen , braucht die Industrie dringend Alternativen. Ein Inhaltsstoff, der die Haut glatt macht und unsere Haare vor dem Verknoten schützt? Klingt gut. Ist es aber leider nicht. Da die Moleküle des Polyquaterniums positiv geladen sind , lagern sie sich beim Waschen und Pflegen am Haar an. Das ist nämlich negativ geladen. Genau diese Reaktion wird jedoch zum Bumerang, weil die Substanz durch den Magnet-Trick für lange Zeit auf den Haaren haften bleibt. Es kommt genauso wie bei Silikonen zum Build-up-Effekt. Das Haar ist abgeriegelt von der Nährstoff-Zufuhr von aussen, hängt flatschig weich herunter und trocknet auf die Dauer aus.
Auch unserer Haut tut der plastikartige Film alles andere als gut, denn darunter staut sich der Schweiß. Folge: die Hornschicht quillt auf und trocknet aus. Hinzu kommt, dass Polyquaternium häufig mit Acrylamid, einer krebserregenden Substanz belastet ist.

Polyethylenglycol (PEG) und Polypropylenglycol (PPG)
werden aus giftigen krebserregenden Ausgangsstoffen und Erdölderivaten wie Ethylenoxid (Ethenoxid) gewonnen.
Sie dienen als Konsistenzgeber, Bindemittel, Weichmacher und Fixateure. Sie sorgen dafür, dass die Haut durchlässiger wird, somit können auch leichter Giftstoffe in die Haut gelangen, welche wiederum zu Allergien, Erbgutveränderungen oder Hautschäden führen können.

Cetearethe, z.B. Ceteareth-20, Ceteth und Cetoleth
siehe PEG

Parabene und Pthalate
Sie werden als günstige Konservierungsmittel und Weichmacher eingesetzt.
Es handelt sich um hormonaktive Chemikalien. Brust- und Prostatakrebs, Unfruchtbarkeit, Diabetes und ADHS sind nur einig Erkrankungen,  die mit diesen Chemikalien in Verbindung gebracht werden.

chem. Farbstoffe
sind hochgiftige Präparate, zu erkennen an den Silben -analin, -analid, wie z.B. Acetanilid, oder -amine und -diamine, z.b.wie in Toluene-2,5-diamine oder Laurylamine Dipropylenediamine

Paraffin/Erdöl/Mineralöl
Klingt gut? Anders als der Name zu vermuten lässt, enthält es aber keinerlei Mineralien oder Nährstoffe. Auch Erdöl hat vielleicht im Benzin oder in der Industrie seinen Platz, definitiv aber nicht in dekorativer Kosmetik oder Pflegeprodukten. Langzeitfolgen sind dauerhafte Hautschäden, sowie eine erschwerte Hautatmung durch verstopfte Poren.wird als Lösungsmittel eingesetzt und  trocknet Haut und Haar aus da die Haut unter der dicken Fettschicht nicht mehr atmen kann.

Sodium Benzonate (oder E211)
sind Konservierungsmittel und können Allergieen auslösen, Juckreiz und Ekzembildung hervorbringen.

Diethanolamine (DEA)
ist in Lösungsmitteln, Emulgatoren, und Reinigungsmitteln, Weichmacher, Feuchthaltemittel. Sie können krebserregend sein, haut- und schleimhautreizend

Ethanolamine (Triethanolamine (TEA) u. Nonoethanolamine (MEA))
vergleichbar mit DEA (oben)

Formaldehyd – Freisetzer/Abspalter
sind ein farbloses, giftiges Gas. Reizstoff und Krebserreger sind Dimehyl Oxazolidene, Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 5-Bromo-5- Nitro1,3-Dioxane oder Substanzen mit den Buchstaben MDM,DM, DMDM, DEMD davor, wie DMDM Hydantoin. Sie dienen als Desinfektionsmittel, Konservierungsmittel oder Fixierungsmittel
 Formaldehyd-Freisetzer versteckt in Produkten mit Ureaman beachte die Urea-Zusammensetzungen, z.B.Diazolindinyl Urea, Imidazolidinyl Urea, Polyoxymethylene Urea

 

Alkohol in Kosmetik – gut, schlecht oder gefährlich?

Haltbarkeit und Fettlöser: Alkohol ist eine Lösung
Es gibt nicht nur einen, sondern gleich zwei gute Gründe, warum die Kosmetikindustrie auf Alkohol setzt: Kaum eine Substanz ist so zuverlässig in der Lage, Bakterien abzutöten und zeitgleich Fett zu lösen. Letzteres ist notwendig, weil manche Pflanzenwirkstoffe nicht wasserlöslich sind. So ist Alkohol das häufigste Extraktionsmittel für Naturextrakte. Einfacher ausgedrückt: Alkohol lockt die Wirkstoffe hervor. Soweit, so gut, so multitalentiert. Wo ist dann das Problem?

Guter Alkohol, schlechter Alkohol
Wie eingangs erwähnt, sind nicht alle Alkohole gleich. Wir ersparen Ihnen die Einzelheiten aus dem Chemie-Leistungskurs und unterscheiden schlicht zwischen guten (pflegenden) und schlechten (potentiell austrocknenden) Alkoholen.

Gute Alkohole sind die sogenannten Fettalkohole, die als Weichmacher und Verdicker verwendet werden. Fettalkohole werden aus den in Pflanzenteilen vorkommenden Fettsäuren gewonnen. Sie machen die Haut geschmeidig, sind dabei weder reizend noch komedogen, das heißt sie begünstigen weder Mitesser noch Pickel.

Schlechter Alkohol in Hautpflegeprodukten ist jener, der auch in Spirituosen enthalten ist. Da dieser Trinkalkohol besteuert wird, setzen Hersteller eine ungenießbar gemachte (vergällte) Variante ein. Das macht den Alkohol nicht wirklich verträglicher für die Haut. Im Gegenteil: Das Vergällen geschieht mittels Phthalaten. Diese chemischen Weichmacher, die sowohl fett- als auch wasserlöslich sind, werden über die Haut aufgenommen. Sie gelangen ins Blut und können bei häufigem Kontakt nicht nur die Haut schädigen, sondern sogar zuckerkrank oder unfruchtbar machen. Auf der Liste der Inhaltsstoffe (INCI) heißen sie Diethyl Phthalat und Dimethyl Phthalat, abgekürzt DEP und DMP. Die Bezeichnung „Alcohol denat.“ oder auch „SD Alcohol“ als Abkürzung für denaturierten (vergällten) Alkohol sieht man ebenfalls häufig.

Auf einen Blick – die guten und schlechten Alkohole:

  • Gute Alkohole: Cetyl Alcohol, Cetearyl Alcohol, Behenyl Alcohol, Lanolin Alcohol, Stearyl Alcohol
  • Schlechte Alkohole:  Alcohol denat.,  Ethanol, Ethyl Alcohol, Methanol, Isopropyl Alcohol, SD Alcohol und Benzyl Alcohol

Leider ist das nur ein kleiner Auszug dessen,
was uns in hübschen Verpackungen als Heils-
und Wohlfühlversprechen untergejubelt wird.

Lagerung

Bitte trocken und luftig lagern!
Auch die Dose nicht im Wasser stehen lassen. Sonst war’s das mit der Nachhaltigkeit!
Ein festes Shampoo muss immer gut wegtrocknen können. Da keine Konservierungsmittel verwendet wurden, sollte die Dose nur verschlossen werden, wenn es mal nicht anders geht z.B. auf Reisen oder nach dem Sport. Auf jeden Fall die Dose zu Hause wieder öffnen…

Versand

unsere Liefer- und Zahlungsoptionen:

 

1.keine Zustellung an Packstationen!

 

2. Versandkostenpauschale innerhalb Deutschlands

Wir versenden mit Post-PRIO ( Sendeverfolgungs-Nummer) und erheben eine Versandkostenpauschale pro Bestellung  in Höhe von 4,90 €
Wir versuchen Ihnen die Ware innerhalb von 4 Tagen zuzustellen.

 

3. Vorkasse per Banküberweisung

Sie überweisen den zu zahlenden Gesamtbetrag vorab auf unser Konto:
Postbank Berlin
IBAN  DE40 8601 0090 0601 9309 08
BIC: PBNKDEFF
Nach dem Zahlungseingang wird die bestellte Ware von uns versandt.

 

4. Pay Pal

Zahlungsoption Paypal

Sie zahlen per PayPal und erhalten so auf dem schnellsten Wege und umgehend Ihre Bestellung.
Nach Eingang der Zahlung verschicken wir die Ware.

 

5. Abholung vor Ort

Sie können die bestellte Ware auch per Banküberweisung oder Pay Pal online bezahlen,
und ohne Versandgebühren im SALON /Ackerstrasse 166 abholen.

 

6. Lieferungen nach Österreich

Die Versandkosten nach Österreich betragen 9,80€.
Die Lieferungen  führen wir generell nur bei Zahlung per Vorkasse oder Paypal aus.

 

7. Lieferung in die Schweiz

Die Versandkosten in die Schweiz betragen 12,90€.
Bei Ihrer Bestellung wird der Netto-Betrag berechnet.
Bitte beachten Sie aber, dass bei der Einfuhr in die Schweiz noch Zölle und Gebühren anfallen können.
Die Lieferungen  führen wir generell nur bei Zahlung per Vorkasse oder Paypal aus.